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Cornelia Funke

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Mit dreitägiger Verspätung möchte ich hier einer der Autorinnen zum Geburtstag gratulieren, die meine Kindheit durchaus verschönert haben: Cornelia Funke. Die Tintenwelt-Trilogie war die erste Reihe, die ich im zarten Alter von sieben Jahren ganz allein gelesen habe (und mich oft panisch unterm Schreibtisch versteckt habe, weil mir die Bücher - besser gesagt einige der Figuren - mir Angst eingejagt haben. Ja! Ich war klein! Und trotzdem hab ich natürlich weitergelesen. Dann natürlich "Die Wilden Hühner". Das hab ich rauf und runter gelesen, fing an, eigene Geschichten über Banden zu schreiben und, ich muss gestehen, das Banden-Feeling hab ich bis heute. Zu "Reckless" war ich im Theater und komplett von der Vorstellung auf der Bühne gebannt. Cornelia Funkes Geschichten haben es immer geschafft, mich den Alltag für ein paar Stunden vergessen zu lassen, und ich kann hier gar nicht alle Bücher von ihr aufzählen, die ich gelesen habe, weil ich selbst die Übersicht ve...

Auch Schottlands Geschichte ist dunkel...

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Kinder, ihr wisst ja, dass ich Geschichte liebe. Mich sehr dafür interessiere. Dafür lebe. (Was auch immer.) Und ebenso bekannt ist hoffentlich, dass ich historische Romane verschlinge, als würde ich mich davon ernähren (was nicht so ganz verkehrt ist). Hierbei interessieren mich jedoch nicht ausschließlich die beiden Weltkriege, auf welche die Geschichte Europas besonders in den letzten 30 Jahren gerne reduziert wird, sondern auch viele andere Geschehnisse, die leider mehr und mehr - zu Unrecht! in Vergessenheit geraten. Doch es gibt glücklicherweise Autoren, die sich auch mit diesen Vorkommnissen auseinandersetzen und Romane verfassen, die auf beeindruckende Weise wahre Ereignisse und fiktive Persönlichkeiten miteinander vermischen. So auch Maria W. Peter in ihrem Werk "Die Melodie der Schatten". "Ein verfluchter Flecken Erde, diese Highlands. Ein Land, das von Tränen und Blut getränkt ist." -  irgendjemand über die Highlands (ich war zwar noch nie da, klin...

Inspiration

Wenn wir schon auf dieser Welt leben, möchten wir etwas verändern. Irgendwie etwas bewirken. Zu Beginn hinterfragen wir alles. Das ist die Phase, in der Kinder anstrengend sind. Alles, wirklich alles wird erforscht und immer erscheint die Frage nach dem "Warum?" Dann kommt die Einsicht. Mit ungefähr zehn - wenn man Glück hat - fällt man von der rosaroten Wolke und stellt fest: Die Welt ist gar nicht so toll. Eigentlich läuft sogar relativ viel schief. Phase 3: Ich möchte etwas daran ändern. Ich kann die Welt besser machen. Ich probiere das jetzt aus und eines Tages wird es funktionieren! Doch dann die Enttäuschung in Phase 4: Man kann die Welt scheinbar nicht verändern. Schon im eigenen Umfeld ist es zu schwierig, etwas zu tun - bedingt durch unsere eigene Faulheit und jene der anderen. Ein globales Problem. Aufschub. In Phase 5 verbittert der Mensch und beginnt, Personen in Phase 3 zu demotivieren. "Klappt eh nicht." "Lass das lieber." "Verschwe...

Anders

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Ich war das schon immer - anders. Jedenfalls anders, als gewisse Personenkreise in meinem Umfeld das erwartet hätten. Eine Zeitlang hat mir das sehr zu schaffen gemacht. Ich versuchte mich irgendwie anzupassen, aber a) funktionierte das nicht, b) war es völlig sinnlos, denn wenn Menschen erstmal eine vorgefertigte Meinung von etwas haben, ist es doch SEHR schwer, sie davon abzubringen, und c) Warum? Warum hätte ich mich ändern sollen, wo ich doch nichts falsch gemacht hatte? (Jedenfalls nicht in dieser Hinsicht.) Kinder können so grausam sein. Aber auch das nur, weil sie entsprechend verzogen werden. Was ist denn normal? Wer legt das fest? Für Familie Brocket bedeutet "normal sein" nicht aufzufallen. Nicht aus der Masse herauszustechen. Alles zu sein, was nicht als "ungewöhnlich" wahrgenommen werden könnte. Die Brockets sind eine absolut normale Familie - bis auf Barnaby. Denn der Junge schwebt! Und so gern er es auch lassen würde, es gelingt ihn nicht. An ei...

Magisterium - HP-Abklatsch oder realer Irsinn?

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Wenn man Harry Potter und Skulduggery Pleasant in einen Topf schmeißt, was erhält man dann? Genau. MAGISTERIUM. Ich habe vor zig Jahren, als der erste Teil der von Holly Black und Cassandra Clare geschriebenen Pentalogie erschien, diesen von meinem Patenonkel zu Weihnachten bekommen und gelesen. (Vorwarnung: Ich fand es toll.) Dann aber hab ich irgendwie den Faden verloren, Teil zwei und drei erschienen, ohne, dass ich viel davon mitbekam, und dann BÄM! "Der Weg ins Labyrinth" wurde wiederholt (hehe), dann besorgte ich die nächsten beiden Teile und war EMPÖRT, als es auf einmal hieß, der vierte würde vom deutschen Verlag nicht gedruckt werden. Gut, hab ich den eben auf englisch gelesen. Und letzte Woche kam ENDLICH der fünfte und letzte Teil. (Diese Einleitung ist VIEL zu lang). Und NUN ist Magisterium vollständig und GROßARTIG. Worum geht es eigentlich? (Aufgrund der SEHR hohen Spoilerquote der Texte füge ich hier nur den Klappentext des ersten Teils ein...) ...